Stephanie Wells
Abschluss: 2007/08
Lebt in Basel
Abschluss Visuelle Kommunikation bei Ott+Stein.

Titel der Abschlussarbeit: "Corporate Identity und Corporate Design für eine Grundschule"
wells, stephanie
Hupfeldschule Kassel Corporate Identity und Corporate Design für eine Grundschule – Am Beispiel der Hupfeldschule Kassel In Zusammenarbeit mit Cornelia Matz, 2007 – 2009 Ein Schriftzug und eine prägnante Komposition in Grün, die an ein Ei im schützenden Nest erinnert, aber auch eine Umarmung oder ein springendes Kind lassen sich assoziieren. Dies ist das neue Logo der Hupfeldschule in Kassel. »Zusammen wachsen« heißt es nun in den Klassen, auch unter den Lehrern, Eltern und der Schulleitung. In der strategischen, wie auch gestalterischen Konzeption, des neuen Leitbildes, Mottos, Logos uvm. spiegelt sich das weiterentwickelte Selbstverständnis dieser Kasseler Grundschule nach innen und nach außen. Die Erarbeitung der Corporate Identity und des Corporate Design für die »Hupfeldschule Kassel«, wie man es aus dem Bereich der Wirtschaft kennt, ist der Gegenstand unserer Abschlussarbeit. Scheint die Frage nach einer personifizierten Identität einer Schule zunächst abwegig – da staatliche hessische Grundschulen keine marktabhängige Position haben bzw. austauschbare Produkte herstellen, die eine optische Identifizierung nötig machen, haben wir in eine anzunehmende Zukunft geblickt, in der die Schulen in einem Wettbewerb um Schülerzahlen und Drittmittel stehen. In dieser Schulkultur nimmt die Visualisierung von Werten, die Unterscheidung von anderen Schulen, die angestrebte Einzigartigkeit und die Schulphilosophie verstärkt Raum ein. Was sind die Werte der Schule? Wie definiert sich die Gemeinschaft der Schule? Wie kann die Schule ihre Ziele erreichen? Dies sind nur einige der Fragen, die dem vielschichtigen theoretischen Konzept entnommen sind. Die Schule als ein lebendiger Organismus, als ein Charakter begriffen »spricht, verhält sich und sieht aus« ist den Ansatz des ganzheitlichen Konzepts. Der Schule keine Maske oder bloße Kosmetik aufzusetzen, sondern das Leitbild der Schule mit den Aspekten Leitidee, Leitsätze und Motto, aus der vorhandenen Struktur gemeinsam mit Schülern, Lehrern und Eltern zu entwickeln ist Aufgabe der Arbeit gewesen. Dabei gehe Design selbstverständlich nicht nur aus der Identität hervor, sondern eine gefestigte Identität kann das Ergebnis des strategischen und gestalterischen Konzepts sein. Das Corporate Design wird seit Januar 2009 in der Hupfeldschule mit Unterstützung von der CI­-AG und dem Förderverein realisiert.
wells, stephanie
Institut für Sprachen Internationaler Auftritt für eine Sprachschule Auftragsarbeit, In Zusammenarbeit mit Cornelia Matz, 2006 – 2009 Eine neue Sprache fließend sprechen lernen, eine andere Kultur erleben und neue Leute aus der ganzen Welt kennen lernen. Wer einen Sprachkurs im Ausland machen möchte, beginnt eine neue Erfahrung, die seinen Horizont erweitern. Das Institut für Sprachen ist eine Sprachschule, die seit 1999 in Kassel ansässig ist. Um Schüler zu überzeugen, Deutsch in Kassel, Deutschland, zu lernen und Kontakte zu anderen Sprachschulen zu knüpfen hat die Sprachschule an mehreren Messen in Ländern wie Türkei, Kolumbien, Russland, China, Mexiko, USA, Griechenland und Iran teilgenommen. Eine internationale Kampagne wurde konzipiert, die in unterschiedlichsten Sprachen, zum Teil auch mit fremden Schriftzeichen wie z.B. Chinesisch und Farsi, schnell umgesetzt werden sollte. Die Kampagne sollte die persönlichen Gefühle und multikulturelle Hintergründe der Schüler zum Thema »Sprachenlernen« thematisieren. Dazu wurde den Schülern des Institut für Sprachen zu ein Wettbewerb ausgerufen, indem die Satz »Sprachen lernen ist für mich wie...« vervollständigt wurde. Die zehn besten Antworten sind selektiert geworden und im Fotostudio wurden die Schüler fotografiert. Eine Plakat- und Postkartenreihe wurde basierend auf den Ergebnissen gestaltet. Durch die Integration der Schüler wird ein Einblick in die Erfahrung, eine neue Sprache zu lernen, ermöglicht.
wells, stephanie
Anfal Senteri Öffentlichkeitsarbeit für eine NGO in der Region Badinan, Iraq Aufruf um Opfern der Anfal-Kampagne von 1988 gegen die Kurden zu helfen Auftragsarbeit, 2009 »Wir haben keine Freunde außer den Bergen«. Dieses kurdische Sprichwort spiegelt das Gefuhl der Kurden wieder, von der Welt wenig Beachtung zu erhalten. Die Kurden, auch ein stolzes Volk, identifizieren sich stark mit den Farben ihrer Flagge (Grün, Gelb, Rot). Auch die Berglandschaft ihrer Heimat ist für die Kurden von zentraler Bedeutung. Diese Berge sind ein Ort der Hoffnung aber auch der Ort des Genozids. Die Berg-Symbolik, die also Widersprüchlichkeit spiegelt, wird in der Gestaltung als Instrument benutzt, um dem so seriösen, traurigen und sachlichen Thema eine emotionale Verbindung zu geben und Interesse an diesem Land und den Leuten zu wecken. Das »Anfal Senteri« in Duhok (Badinan-Region, Irakisch-Kurdistan) wurde im Jahre 2001 gegründet und arbeitet als NGO (Nichtregierungsorganisation). Sitz der Organisation ist die Stadt Duhok, wo die Organisation Büro- und Ausstellungsräume sowie ihr Archiv unterhält. Das Anliegen von »Anfal Senteri« ist die Registrierung der Anfal-Hinterbliebenen, die Betreuung von Anfal-Opfern und Beratung und Unterstützung bei der Re-Integration bzw. bei der Bewältigung des Alltags. Ein Webauftritt und eine Broschüre soll als Plattform dienen, um das Projekt in der Öffentlichkeit bekannt zu machen, und um Unterstützung vor Ort und auch auf internationalen Ebene für Opfer und Hinterbliebene von Anfal zu erhalten. Das Projekt wird durch Zivik (Zivile Konfliktbearbeitung im Rahmen des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) im Auftrag des Auswärtigen Amtes) gefördert und von Herrn Dr. Hartmut Quehl bearbeitet. www.anfalsenteri.com
wells, stephanie
Corporate Identity und Corporate Design für ein Architekturbüro? Auftragsarbeit, In Zusammenarbeit mit Cornelia Matz, 2005 – 2009 Flexibilität, Wachstum, Innovation, Dynamik, Verspieltheit und Freiheit werden durch ein flexibles System von fünf Quadraten des neuen Logos der »Hoefer Architekten« vermittelt. Durch die perspektivische Darstellung der Quadrate im rechteckigen Raum und die proportionalen Verkleinerungen entsteht räumliche Tiefe und eine Horizontlinie, die durch die Stellung des Schriftzuges verdeutlicht wird. Der stabile Schriftzug gibt der flexiblen Quadratkomposition die nötige Stabilität und vermittelt Seriosität. Hoefer Architekten ist ein Architektur Büro in Baunatal mit über 25 Jahren Erfahrung im Wohnungs- und Industriebau. Um ein positives Image zu unterstützen, wurde eine neue Kommunikationsstrategie konzipiert. Eine schlichte, unverkrampfte und natürliche Stilistik mit leicht verspielten Elementen ist entwickelt worden, die den alten Kundenstamm ansprechen und neue Kundengruppen erschließen soll. Ästhetik und Design sollen im Vordergrund stehen Im Gegensatz zur Konkurrenz. Durch glaubwürdige und konsequente Argumentation von den Produkten soll der Kunde überzeugt werden. www.hoeferarchitekten.de