Sandra Gregor
Abschluss: 2012
Lebt in Bielefeld und Bevern
Diplomprüfer
Prof. Oliver Vogt
Prof. Bernard Stein

Titel der Abschlussarbeit
Gregor - Der Weg einer Lederpflege ganz nach oben!
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Gregor
Der Weg einer Lederpflege ganz nach oben!

Meine Diplomarbeit hat das Thema Lederpflege behandelt und orientiert sich hierbei an der von der Gregor Chemie GmbH, einem mittelständischen Industriebetrieb in Holzminden, produzierten FLORAL Lederpflege und damit an einem aktuellen Produkt am Markt. Vor allem im Einsatz bei der Bundeswehr hat sich dieses qualitativ hochwertige Produkt zur Lederimprägnierung auf Wachsbasis bereits über Jahrzehnte bewährt. Bisher findet die FLORAL Lederpflege ausschließlich Verwendung bei der Bundeswehr, in Militärshops, in Forst- und Waldbetrieben und im Arbeitsschutz. Ziel dieser Arbeit war es daher ein Gesamtkonzept zu entwickeln, mit dem die Lederpflege in anderen Teilmärkten positioniert und in den bereits vorhandenen Märkten weiter ausgebaut werden kann. Dabei wurde der Stellenwert des Designs als ein entscheidender Wettbewerbsvorteil herausgestellt und verdeutlicht. Mit Hilfe von Designstrategien, die anhand von im Vorfeld durchgeführten Analysen entwickelt wurden, soll eine Differenzierung zu anderen Mitbewerbern erreicht werden. Die Erarbeitung eines Kommunikations-, Verpackungs- und Vertriebskonzeptes waren die Folge. Das Ergebnis dieser Arbeit ist ist ein Schuhpflegeset, das sich durch die Modularität und Stapelbarkeit der Dosen und durch die entworfenen Hilfsmittel (Schmutzschutz, Schmutzbürste, Polierbürste, Schuhputzlappen) auszeichnet.
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100 beste Plakate

betreut durch
Prof. Oliver Vogt, Dipl. Des. Heike Lehrmann
Kunsthochschule Kassel

Gruppenarbeit mit
Sebastian Amelung, Monika Franzke, Sonja Tönniies, Ursula Übelacker

Plakate sind eines der wichtigsten Kommunikationsmittel im öffentlichen Raum. Man findet sie überall und ihre Wirkung ist unumstritten. Wir werden von ihnen verführt, einen Augenblick zu verweilen, eine Information zu lesen, ein Produkt zu kaufen, auf ein Konzert zu gehen oder eine Partei zu wählen. Seit 1966 gibt es einen Wettbe-werb in Deutschland, der die 100 besten Exemplare dieser visuellen Reizoberflächen prämiert und sammelt. In den letzten Jahren wurden die Ergebnisse dieser Auswahl in internationalen Ausstellungen gezeigt. Die Ausstellung 2008 hieß es nun zu entwerfen, zu produzieren und aufzubauen. Bei dem erarbeiteten Konzept sind die Plakate durch Extrusion als dreidimensionale Objekte erfahrbar, die aufeinander gestapelt werden können. Jedes Plakat ist hierbei wie ein Baustein für die Ausstellungsarchitektur, die frei im Raum stehen kann. Die Ausstellung wurde in Berlin, Essen, Luzern, Wien, Ingolstadt und Bremen gezeigt.
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Ist Bewusstsein käuflich?

betreut durch
Prof. Dr. Wolfgang Jonas
Kunsthochschule Kassel

Wie kann das allgemeine Bewusstsein für den Klimawandel geschärft werden? Die designtheoretische Projektarbeit „Ist Bewusstsein käuflich?“sucht nach Antworten auf diese Fragestellung. Dabei werden nicht nur Aspekte des Designs näher beleuchtet, sondern auch Thematiken der Philosophie und Psychologie.Die interdisziplinäre Betrachtung schafft eine Grundlage, auf der sich verschiedene Designkonzepte aufbauen lassen. Im Mittelpunkt der Überlegungen steht – symbolisch gesehen – die Erdbeere, die rund um den Erdball transportiert wird. Es werden Fragen nach der Umweltverträglichkeit, dem CO2-Ausstoß und dem allgemeinen Konsumverhalten der Menschen aufgeworfen. Verantwortung und Bewusstsein sind nur zwei von vielen Antworten, die konstruktiv gegen den Klimawandel arbeiten können. Von Bedeutung ist, wie eine Veränderung in den Köpfen der Menschen stattfinden kann.
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